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Crisis Conference Call: "Die Biodiversitätskrise: Was die Forschung zeigt und was hilft"

Prof. Florian Altermatt im Gespräch mit Prof. Alexander Wagner vom UZH Department of Finance

Der UZH-Ökologe Prof. Florian Altermatt  erforscht, wie Biodiversität entsteht und sich verändert. Seine Gruppe misst Biodiversität mit Umwelt-DNA aus Wasserproben.

Im Gespräch mit dem Finanzökonomen Prof. Alexander Wagner erklärt er, wie es um die Natur in der Schweiz und weltweit steht, was den Biodiversitätsverlust antreibt, welche Massnahmen wirken und warum er auch Unternehmen und Investoren betrifft.

Das Konzept der planetaren Grenzen, 2009 in «Nature» vorgestellt und 2015 in «Science» aktualisiert, steckt den sicheren Handlungsraum der Menschheit ab. Heute sind laut Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung sieben von neun Grenzen überschritten. Aber die Grenze für die Integrität der Biosphäre war schon 2009 überschritten, weit deutlicher als jene für das Klima.

Der UZH-Ökologe Florian Altermatt erforscht, wie Biodiversität entsteht und sich verändert, vor allem in Gewässern. Seine Gruppe misst Biodiversität mit Umwelt-DNA aus Wasserproben. Im Gespräch mit dem Finanzökonomen Alexander Wagner erklärt er, wie es um die Natur in der Schweiz und weltweit steht, was den Biodiversitätsverlust antreibt, welche Massnahmen wirken und warum er auch Unternehmen und Investoren betrifft. Auch politisch ist das Thema aktuell: Vom 19. bis 30. Oktober ziehen die Vertragsstaaten an der Weltbiodiversitätskonferenz in Eriwan erstmals Bilanz über den 2022 beschlossenen globalen Biodiversitätsrahmen, oft «Pariser Abkommen für die Natur» genannt.

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